Jüdische Gemeinde Göttingen

Willkommen bei der Jüdischen Gemeinde Göttingen

Glückwunsch Neujahr

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. September 2016 um 12:40 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:40 Uhr

Schana Tova!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden ein
gesundes und friedliches Jahr 5777 !

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Rosch ha-Schana

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. September 2016 um 12:39 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:27 Uhr

Vom 2.- 4. Oktober feiern wir in diesem Jahr das jüdische Neujahrsfest.
Zwei kleine Symbole während des Kiddusch zu Rosh ha-Shana erinnern daran: Die Challot sind nicht länglich wie sonst üblich, sondern zu Kränzen gebunden, die so den Beginn eines neuen Jahreszyklus symbolisieren. Und neben den sonst üblichen Segenssprüchen über Wein und Brot sagt man eine Bracha über eine Baumfrucht. Dazu tunkt man ein Stück Apfel in Honig und wünscht sich dann ein „Shana tova u’metuka“ – ein gutes und süßes neues Jahr.
Zudem erinnert Rosh ha-Shana an den Bund, den G’tt mit dem Volk Israel am Berg Sinai schloss. In der Mischnah heißt es deshalb, Rosh ha-Shana sei ein Tag des Gerichts über die Menschheit, an dem die Menschen Rechenschaft ablegen sollen über ihre Taten des vergangenen Jahres und an dem G’tt über jeden einzelnen sein Urteil für das kommende Jahr fällt. Um die Menschen an ihre moralischen Pflichten zu erinnern und zur Umkehr zu rufen, steht das vielleicht stärkste Symbol von Rosh ha-Shana: Der Posaunenschall oder das Schofar, ein Widderhorn, das an Rosh ha-Shana in einer genau bestimmten Tonfolge geblasen wird.
Doch Rosh ha-Shana steht nicht allein als Tag der Besinnung und der Rechenschaft über die Taten eines vergangenen Jahres. Mit Rosh ha-Shana beginnen auch die 10 Bußtage der Reue und Umkehr, die Yamim Noraim, die mit Yom Kippur, dem Versöhnungstag, ihren Höhepunkt haben.
Worum geht es also bei Rosh ha-Shana? Gewiss, es ist ein fröhlicher Anlass, der Beginn eines neuen Jahres. Aber wie bei jedem Neubeginn sollen wir auch innehalten und zurückblicken auf die Vergangenheit – und wir sollen uns fragen, was wir im vergangenen Jahr richtig gemacht haben und was wir falsch gemacht haben, um so besser in einen neues Jahr starten zu können.
 

Gebet für den Frieden im Nahen Osten

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 13:32 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 22. Juli 2014 um 11:04 Uhr

Gebet für den Frieden im Nahen Osten

Kinder Abrahams,
Kinder Hagars und Sarahs,
Isaaks und Ischmaels:
Habt ihr vergessen, wie wir unseren Vater gemeinsam begruben?
Habt ihr vergessen, wie wir gemeinsam seinen toten Körper in die Höhle bei Hebron trugen?
Habt ihr vergessen, wie wir an dem Tag die Dunkelheit von Machpela betraten um unseren Patriarchen zur Ruhe zu legen?

Kinder Esaus und Jakobs:
Habt ihr den Tag vergessen an dem wir Frieden schlossen?
Den Tag an dem wir alle vergangenen Ungerechtigkeiten und tiefen Wunden überwanden und unsere Waffen niederlegten und lebten?
Oder den Tag an dem auch wir unseren Vater gemeinsamen begruben?
Habt ihr vergessen, dass wir Isaaks Körper in die bescheidene Höhle legten um für immer neben seinem Vater Abraham zu ruhen?

Bruder, ich erinnere mich nicht daran mit dir geweint zu haben.
Schwester, ich erinnere mich nicht daran mit dir getrauert zu haben.

Wir hätten die Tränen von Generationen vergießen sollen,
Wir hätten die Tränen von Jahrhunderten vergießen sollen,
Die Tränen der väterlosen Söhne
und mütterlosen Töchter,
damit wir uns im tiefsten Inneren daran erinnern, dass wir ein Volk sind,
von einem Vater auf Erden und einem Schöpfer im Himmel,
getrennt nur durch die Zeit und die Geschichte.

Ein Gott,
Mein Bruder nennt Dich Allah.
Meine Schwester nennt Dich Adonai.
Zu den einen sprachst Du durch Moses.
Zu den anderen sprachst Du durch Mohammed.

Wir sind eine Familie, Cousins und eine Sippe.

Heiliger Gott,
Licht der Wahrheit,
Quelle der Weisheit und der Kraft,
Im Namen unserer Väter und Mütter,
im Namen der Gerechtigkeit und des Friedens,
Hilf uns dabei uns an die Vergangenheit zu erinnern,
Um unsere Verluste gemeinsam zu trauern,
Damit wir,
Erneut,
Unsere Waffen niederlegen und leben.

Gott allen Lebens,
Schenke dem Land Frieden und Gerechtigkeit
und erfreue unsere Herzen.
Gebet von Alden Solovy interpretiert von Lior Bar-Ami

   

Spuren jüdischer Geschichte zwischen Weser und Solling

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:29 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:22 Uhr

Detlev Herbst  und Berndt Schaller
“Spuren jüdischer Geschichte zwischen Solling und Weser“
Die Synagogengemeinden Bodenfelde, Uslar, Lippoldsberg und Lauenförde
Jüdisches Leben zwischen Solling und Weser - seit dem späten Mittelalter nachweisbar und seit Mitte des  19. Jahrhunderts fest im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben er Region verankert - ist heute ein Stück vergangener, gewaltsam zerstörter Geschichte. Die seit langem ansässigen jüdischen Familien  wurden in der NS- Zeit sämtlich vertrieben oder deportiert und ermordet. Geblieben sind nur wenige Spuren, die mehr und mehr verblassen. Die vorliegende Dokumentation ist ein Versuch, dem Vergessen entgegen zu wirken. Sie geht den Stationen der jüdischen Geschichte vor Ort von den Anfängen bis zur Auslöschung nach, beschreibt die Lebenswege jüdischer Bürger der letzten Generationen, erschließt die noch erhaltenen Bestände der jüdischen Friedhöfe als historische Quelle und verzeichnet alle einheimischen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer fielen und ohne Namen an unbekanntem Ort geblieben sind.

ISBN 978-3-94075-92-8    Verlag Jörg Mitzkat

Das Buch ist in der Gemeinde für 19,80 € erhältlich.

 

Gedenken an die Opfer der Leningrader Blockade 1941-1944

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2015 um 11:50 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 25. November 2013 um 11:55 Uhr

Die Ausstellung zur Leningrader Blockade war ein großer Erfolg mit vielen interessierten Besuchern.  Danach wird die Ausstellung auch außerhalb Göttingens in verschiedenen Einrichtungen gezeigt. Sie kann bei der Gemeinde ausgeliehen werden.
   

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 12:26 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:49 Uhr

Die Göttinger Synagoge

goettinger-syn 70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken.

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