Jüdische Gemeinde Göttingen

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Chanukka Sameach

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. November 2018 um 12:13 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 22. September 2011 um 20:56 Uhr

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Chanukka

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. November 2018 um 12:20 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 28. November 2011 um 12:38 Uhr

Am Abend des 2. Dezember beginnt in diesem Jahr das acht Tage währende Chanukkafest. Das Wort Channuka bedeutet so viel wie „Einweihung“ und erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jersusalem nach dem Sieg der Makkabäer über die Herrschaft der Syrer im Jahre 165 v.d.Z. Der Legende nach fand man im Tempel einen einzigen unbeschadeten Krug, dessen Öl normalerweise nur gereicht hätte, um einen Tag Licht zu machen. Das Öl reichte aber dann für acht Tage. In Erinnerung an dieses Wunder entzündet man an acht aufeinander folgenden Tagen jeweils eine Kerze mehr auf der Channukkia, bis am achten Tag alle acht Kerzen der Chanukkia leuchten. Der Chanukkaleuchter hat neun Lichter. Das neunte Licht ist der sog. Schamasch, der Diener, mit dem die anderen acht Lichter gezündet werden.

Channuka ist eines der wenigen jüdischen Feste, die nicht nur in der Synagoge und den eigenen vier Wänden gefeiert werden. In allen großen deutschen Städten werden riesige Chanukkiot großen Plätzen mitten in der Stadt gezündet, und es wird dazu getanzt und gefeiert. Auch in Göttingen gehört das Zünden der Chanukkia unter freiem Himmel und im Beisein nicht nur von Mitgliedern der Gemeinde, sondern auch von Freunden und Interessierten von außerhalb zu einer wertvollen Tradition.



 

Lernt ihr denn nicht

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. November 2018 um 14:02 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 22. Juli 2014 um 13:01 Uhr


Man würde meinen, dass man aus Fehlern lerne. Denn wie heißt es so schön? Es ist nicht schlimm Fehler zu machen, denn aus Fehlern lernt man. Dass wird uns, seitdem wir klein sind, beigebracht. Doch die Strategie funktionierte, wir machten nie denselben Fehler. Andere Fehler? Na klar, wir sind nicht perfekt. Viele Fehler? Ja, wie schon gesagt Mensch ist nicht perfekt. Aber eines war immer gleich: wir machten nie aber wirklich niemals denselben Fehler doppelt oder gar dreifach. Deshalb dachte ich, dass auch die Menschheit aus Fehlern lernt. Aus Fehlern wie der Shoah (Holocaust), doch ich wurde enttäuscht.27.10.18, United States of America/ Pennsylvania/ Pittsburgh/ Tree-of-Life Synagogue.
Ein 46 jähriger Mann geht in die Tree of Life Synagoge in Pittsburgh. An sich nichts ungewöhnliches. Als antisemitisch hatte keiner den Mann, der aber schon öfter mit antisemitischen Äußerungen auffiel, einordnen. Dieser Fehler wird kurz darauf deutlich, als er in die verschiedenen Gottesdienste rennt und mit lauter angsteinflößender Stimme „ Alle Juden müssen sterben“ ruft. Als wäre das nicht schon genug Morddrohung, beginnt er tatsächlich wie wild umher zu schießen, um so viele Juden wie möglich zu erschießen. Elf Ermordete, zwischen 54 und 95 Jahren und 4 Verletzte ist das Resultat dieses Hass Attentats. Joyce Feinberg, Richard Gottfried, Rose Mallinger, Jerry Rabinowitz, Cecil Rosenthal, David Rosenthal, Bernice Simon, Sylvan Simon, Daniel Stein, Melvin Wax und Irving Younger sind Opfer antisemitischen Hasses. Antisemitismus ist der unbegründete Hass gegen Juden.
Mich hat das Attentat in Pittsburgh sehr erschüttert, ich dachte, dass der Antisemitismus soweit ausgerottet wäre, das solche Dinge nicht mehr passieren. Aufgrund dessen, dass man aus Fehlern lernt und ich hoffte, dass auch Menschen, die so viel Hass in sich tragen, daraus lernen, wenn 6 Millionen Menschen aufgrund ihrer Religion ermordet werden. Ich dachte, dass diese Geschehnisse eine Art Wecker sind, welcher die Menschen aus ihrem Hass aufschrecken und ihn vergessen lässt. Vielleicht ist das bei manchen Personen geschehen, doch leider nicht bei allen, wie diese Geschehnisse zeigen.
Was geht in dem Kopf eines Menschen vor, der sich vornimmt Mitmenschen wegen ihres Glaubens zu töten? Was spielt sich in seinem Kopf ab? Ich verstehe es nicht. Was für Gedanken, was für Geschehnisse treiben solch Hass Attentat an? Was denkt die Person, aus dem Tod unbekannter Andersgläubiger zu gewinnen?
Die Geschehnisse haben mich erschüttert und viele andere auch, doch eines hat der Attentäter nicht erreicht: mich in meinem Glauben zu verunsichern. Der Antisemit dachte vielleicht, dass er uns durch das Attentat Angst einjagen wird, das hat er geschafft. Doch falls er hoffte uns damit in unserem Glauben zu verunsichern hat er genau das Gegenteil erreicht. Er hat uns in unserem Glauben nur gestärkt. Wir mussten schon durch so viel durch, sind immer wieder aufgestanden und haben weiter gemacht, sind immer noch vorhanden und stehen zu unserem Glauben und sind verdammt nochmal stolz, jüdisch zu sein.
 In jeder Dunkelheit gibt es ein Licht. Falls ihr das jemals durch solche Geschehnisse vergesst, das Licht einfach nicht findet oder es ausmacht, lasst euch dies gesagt sein das Licht ist immer vorhanden, auch wenn es manchmal vielleicht versteckt liegt. Je dunkler die Dunkelheit, desto heller strahlt das Licht. Das Licht erlischt nicht. Erinnert eure Mitmenschen an das Licht, das uns durch solche Zeiten führt und lasst es auch ihren Weg erleuchten.
11 Tote, welche zu früh aus ihrem Leben gerissen wurden. 11 geliebte Menschen, die aufgrund ihrer Religion erschossen wurden. Dies ist die Liste der Opfer:
Joyce Feinberg, 75 Jahre, war verheiratet mit Stephen Feinberg, hatte 2 Söhne und 6   Enkelkinder, Wissenschaftlerin mit einem Bachelor in sozial Psychologie
Richard Gottfried, 65 Jahre, Zahnarzt, war verheiratet mit Margaret Durachko (welche Katholiken ist,das stoppte die beiden jedoch nicht sie hatten eine wunderbare Ehe und machten alles gemeinsam)
Rose Mallinger, 97 Jahre, Großmutter, eine brilliante, fröhliche, schöne ältere Dame, die ihre Familie liebte, sie ging jeden Samstag mit ihrer Tochter in die Synagoge , eine ihrer Leidenschaften war das Kochen
Jerry Rabinowitz, 66 Jahre, Liebenswürdiger Herr, HIV* Doktor, er war ein fürsorglicher Mensch, andere kamen für ihn immer zuerst und dann kam erst er selbst, er war einer von den Personen, die einen Raum aufhellten, deren Lachen fröhlich machte, er war ein Held für viele
Cecil Rosenthal, 59 Jahre, ein Herr der Gesellschaft, welcher immer die neusten Neuigkeiten kannte,Mitglied der Gruppe ACHIEVA ( Gruppe, die mit behinderten Menschen arbeitet), begrüßte oft alle in der Synagoge, älterer Bruder David Rosenthals
David Rosenthal, 54 Jahre, hart arbeitender und reservierter Herr, welcher immer einen Witz oder ein Kompliment teilte, Mitglied der ACHIEVA, half auch öfter in der Synagoge aus ( er nahm es äußerst genau die Gebetsbücher auszulegen), die beiden Brüder wurden auch „ Die 2 sanften Riesen“ genannt,
Bernice Simon, 84 Jahre, wundervolle Köchin, verheiratet mit Sylvan Simon, ruhiges Paar
Sylvan Simon, 86 Jahre, Sportfan, verheiratet mit Bernice Simon, süßes Paar
Daniel Stein, 71 Jahre, Verkäufer von Klempner Hilfs- und Betriebsstoffen, Ehefrau, zwei Kinder und ein Enkelkind,
Melvin Wax, 88 Jahre, ehemaliger Buchhalter, ein Gentleman, ruhiger und einfacher älterer Herr, welcher gerade erst Großvater geworden war
Irving Younger, 69 Jahre, Kleinbetriebs Besitzer, Vater und Großvater, ging jeden Tag in die Synagoge, ruhiger, wunderbarer Herr
*HIV= Humanes Immundefizienz Virus übersetzt: menschliches Abwehrschwäche Virus. HIV schädigt das Immunsystem> Körper kann krankheitserreger nicht mehr bekämpfen/ abwehren. Schlimmster Fall: Lebensbedrohliche Erkrankungen treten auf.
Gemeindemitglied 14 Jahre

   

10 Jahre Bodenfelder Synagoge in Göttingen, 27. Mai 2018 - 13. Siwan 5778

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 11:06 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 10:53 Uhr

“Mah tovu ohalecha Ja’akow, mischkenotecha Jis
Wie schön sind deine Zelte Jakob, deine Wohnstätten Israel.” (Numeri 24,)
Vor dreitausende Jahre segnete der biblische nicht-jüdische Prophet Bile’am mit diesen Worten das jüdische Volk.
Und mit diesen Worte betreten Juden noch immer die Synagoge.
Seit der Zerstörung des zweiten Tempels vor fast 2.000 Jahre, ist die Synagoge unser Zuhause geworden, überall in der ganzen Welt, überall wohin das Schicksal unser Volk gebracht hat. Auch nach Deutschland – die erste Ansiedlung der Juden in 321 ist urkundlich belegt, also vor fast 1.700 Jahre. Und auch nach Göttingen sind Juden gekommen – sie sind schon im 13. Jh. nachgewiesen.
Von den ‚schönen Wohnstätten’ ist aber seit dem Reichspogromnacht nicht viel übrig geblieben. Die 1895 eingeweihte Göttinger Synagoge, die Platz bot an 450 Menschen, wurde 1938 zerstört. 1939 war schon die Hälfte der Göttinger Juden geflüchtet, die andere Hälfte, über 250 Juden wurde kurz darauf ermordet.
Seit 1994 gibt es wieder eine jüdische Gemeinde in Göttingen, dank Einwanderung. 90 Prozent der jetzigen Mitglieder stammt aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie, wir, haben hier ein Zuhause gefunden:
„Wie schön ist diese Wohnstätte.“
Wie schön, dass auch Du, wunderschöne, fast zwei hundert Jahre alte Synagoge aus Bodenfelde vor zehn Jahre ‚eingewandert’ bist! Nachdem Du die Reichspogromnacht überlebt und 70 Jahre verlassen und vernachlässigt leer gestanden hast: wie schön dass auch du hier ein Zuhause gefunden hast und seit zehn Jahre wieder in Amt und Würde bist!
Wir Juden, die so oft in der Geschichte auf der Flucht waren, und durch Krieg und Hunger vertrieben wurden, wir definieren unsere „Zelte und Wohnstätte“ als „ein Zuhause für alle Völker“ (Jesaja 57,6), weil wir diese Erfahrung teilen mit Millionen Flüchtlinge in der Welt. Weil wir, unsere Eltern und Großeltern selber erfahren haben wie es war „Sklaven in Ägypten zu sein“ – zu erst Teil der Gesellschaft, dann erniedrigt und gedemütigt, und schließlich verfolgt und vertrieben.
Trotz unserer Angst für Antisemitismus und Fremdenhass, öffnen wir die Türe unserer Synagoge, weil Göttingen, weil Deutschland nicht nur für uns aber auch für Abertausende Flüchtlinge die Türe wieder geöffnet hat.
Beim Betreten einer Synagoge sagen wir: „wie schön sind deine Zelte Jakob, deine Wohnstätten Israel – und dank deiner großen Liebe darf ich hereinkommen“(Psalm, 5,8).
Bruchim haBaïm – herzlich Willkommen!
[Rabbiner drs Edward van Voolen]

 

Projekt: Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Dezember 2017 um 12:23 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 03. Juni 2014 um 11:37 Uhr

In den Jahren 2003 -2005 hat der Verein Brücken Bauen e.V. - Verein zur Förderung von interkultureller Verständigung   Interviews und Filmaufnahmen mit unseren Gemeindemitgliedern Georg und Wilma Iggers, die heute in den USA leben, durchgeführt.
Jetzt im November 2016, kurz vor Georg Iggers' 90. Geburtstag hat sich der Verein  entschieden, das multimediale  Internetangebot  'Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft' zu starten. http.//www.zweiseitendergeschichte.de    
„Angesichts der aktuellen Entwicklung in den USA möchten wir auch die Verbreitung des Lebenswerkes von Wilma und Georg Iggers unterstützen. Vielleicht können wir mit 'Zwei Seiten der Geschichte' ebenso einen kleinen, nachhaltigen Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur leisten.“

   

Spuren jüdischer Geschichte zwischen Weser und Solling

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:29 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:22 Uhr

Detlev Herbst  und Berndt Schaller
“Spuren jüdischer Geschichte zwischen Solling und Weser“
Die Synagogengemeinden Bodenfelde, Uslar, Lippoldsberg und Lauenförde
Jüdisches Leben zwischen Solling und Weser - seit dem späten Mittelalter nachweisbar und seit Mitte des  19. Jahrhunderts fest im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben er Region verankert - ist heute ein Stück vergangener, gewaltsam zerstörter Geschichte. Die seit langem ansässigen jüdischen Familien  wurden in der NS- Zeit sämtlich vertrieben oder deportiert und ermordet. Geblieben sind nur wenige Spuren, die mehr und mehr verblassen. Die vorliegende Dokumentation ist ein Versuch, dem Vergessen entgegen zu wirken. Sie geht den Stationen der jüdischen Geschichte vor Ort von den Anfängen bis zur Auslöschung nach, beschreibt die Lebenswege jüdischer Bürger der letzten Generationen, erschließt die noch erhaltenen Bestände der jüdischen Friedhöfe als historische Quelle und verzeichnet alle einheimischen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer fielen und ohne Namen an unbekanntem Ort geblieben sind.

ISBN 978-3-94075-92-8    Verlag Jörg Mitzkat

Das Buch ist in der Gemeinde für 19,80 € erhältlich.

 

Jüdische Studenten Göttingens

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. März 2018 um 11:58 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 22. Juli 2014 um 11:04 Uhr

NEU!!
In Göttingen hat sich gerade eine Gruppe „Jüdische Studenten Göttingens“ (JSG) gegründet. Als Göttinger Gruppe sind sie Teil des Verbandes „Jüdischer Studenten Nord“ (VSJNORD). Anna und Marko sind die Ansprechpartner. Sie freuen sich auf Zuwachs: Jüdische Studierende, die Lust haben, sich zu treffen, zu quatschen, zu kochen, gemeinsame Projekte durchzuführen etc… An Purim gab es z.B. die Kampagne: TodaOnPurim, bei der Menschen gedankt wurde, bei denen Dank im Alltag eher zu kurz kommt, im Sinne der Mischloach Manot -Tradition. Erreichbar ist diese Gruppe über mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder über facebook: https://m.facebook.com/groups/2040052906217741?view=group.

   

Gedenken an die Opfer der Leningrader Blockade 1941-1944

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2015 um 11:50 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 25. November 2013 um 11:55 Uhr

Die Ausstellung zur Leningrader Blockade war ein großer Erfolg mit vielen interessierten Besuchern.  Danach wird die Ausstellung auch außerhalb Göttingens in verschiedenen Einrichtungen gezeigt. Sie kann bei der Gemeinde ausgeliehen werden.
 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 12:26 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:49 Uhr

Die Göttinger Synagoge

goettinger-syn 70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken.

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