Jüdische Gemeinde Göttingen

Willkommen bei der Jüdischen Gemeinde Göttingen

Glückwunsch Neujahr

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. September 2016 um 12:40 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:40 Uhr

Schana Tova!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden ein
gesundes und friedliches Jahr 5777 !

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Projekt: Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. November 2016 um 11:53 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 03. Juni 2014 um 11:37 Uhr

Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft

In den Jahren 2003 -2005 hat der Verein Brücken Bauen e.V. - Verein zur Förderung von interkultureller Verständigung   Interviews und Filmaufnahmen mit unseren Gemeindemitgliedern Georg und Wilma Iggers, die heute in den USA leben, durchgeführt.
Jetzt im November 2016, kurz vor Georg Iggers' 90. Geburtstag hat sich der Verein  entschieden, das multimediale  Internetangebot  'Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft' zu starten. http.//www.zweiseitendergeschichte.de    
„Angesichts der aktuellen Entwicklung in den USA möchten wir auch die Verbreitung des Lebenswerkes von Wilma und Georg Iggers unterstützen. Vielleicht können wir mit 'Zwei Seiten der Geschichte' ebenso einen kleinen, nachhaltigen Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur leisten.“

 

Gebet für den Frieden im Nahen Osten

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 13:32 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 22. Juli 2014 um 11:04 Uhr

Gebet für den Frieden im Nahen Osten

Kinder Abrahams,
Kinder Hagars und Sarahs,
Isaaks und Ischmaels:
Habt ihr vergessen, wie wir unseren Vater gemeinsam begruben?
Habt ihr vergessen, wie wir gemeinsam seinen toten Körper in die Höhle bei Hebron trugen?
Habt ihr vergessen, wie wir an dem Tag die Dunkelheit von Machpela betraten um unseren Patriarchen zur Ruhe zu legen?

Kinder Esaus und Jakobs:
Habt ihr den Tag vergessen an dem wir Frieden schlossen?
Den Tag an dem wir alle vergangenen Ungerechtigkeiten und tiefen Wunden überwanden und unsere Waffen niederlegten und lebten?
Oder den Tag an dem auch wir unseren Vater gemeinsamen begruben?
Habt ihr vergessen, dass wir Isaaks Körper in die bescheidene Höhle legten um für immer neben seinem Vater Abraham zu ruhen?

Bruder, ich erinnere mich nicht daran mit dir geweint zu haben.
Schwester, ich erinnere mich nicht daran mit dir getrauert zu haben.

Wir hätten die Tränen von Generationen vergießen sollen,
Wir hätten die Tränen von Jahrhunderten vergießen sollen,
Die Tränen der väterlosen Söhne
und mütterlosen Töchter,
damit wir uns im tiefsten Inneren daran erinnern, dass wir ein Volk sind,
von einem Vater auf Erden und einem Schöpfer im Himmel,
getrennt nur durch die Zeit und die Geschichte.

Ein Gott,
Mein Bruder nennt Dich Allah.
Meine Schwester nennt Dich Adonai.
Zu den einen sprachst Du durch Moses.
Zu den anderen sprachst Du durch Mohammed.

Wir sind eine Familie, Cousins und eine Sippe.

Heiliger Gott,
Licht der Wahrheit,
Quelle der Weisheit und der Kraft,
Im Namen unserer Väter und Mütter,
im Namen der Gerechtigkeit und des Friedens,
Hilf uns dabei uns an die Vergangenheit zu erinnern,
Um unsere Verluste gemeinsam zu trauern,
Damit wir,
Erneut,
Unsere Waffen niederlegen und leben.

Gott allen Lebens,
Schenke dem Land Frieden und Gerechtigkeit
und erfreue unsere Herzen.
Gebet von Alden Solovy interpretiert von Lior Bar-Ami

   

Spuren jüdischer Geschichte zwischen Weser und Solling

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:29 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:22 Uhr

Detlev Herbst  und Berndt Schaller
“Spuren jüdischer Geschichte zwischen Solling und Weser“
Die Synagogengemeinden Bodenfelde, Uslar, Lippoldsberg und Lauenförde
Jüdisches Leben zwischen Solling und Weser - seit dem späten Mittelalter nachweisbar und seit Mitte des  19. Jahrhunderts fest im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben er Region verankert - ist heute ein Stück vergangener, gewaltsam zerstörter Geschichte. Die seit langem ansässigen jüdischen Familien  wurden in der NS- Zeit sämtlich vertrieben oder deportiert und ermordet. Geblieben sind nur wenige Spuren, die mehr und mehr verblassen. Die vorliegende Dokumentation ist ein Versuch, dem Vergessen entgegen zu wirken. Sie geht den Stationen der jüdischen Geschichte vor Ort von den Anfängen bis zur Auslöschung nach, beschreibt die Lebenswege jüdischer Bürger der letzten Generationen, erschließt die noch erhaltenen Bestände der jüdischen Friedhöfe als historische Quelle und verzeichnet alle einheimischen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer fielen und ohne Namen an unbekanntem Ort geblieben sind.

ISBN 978-3-94075-92-8    Verlag Jörg Mitzkat

Das Buch ist in der Gemeinde für 19,80 € erhältlich.

 

Gedenken an die Opfer der Leningrader Blockade 1941-1944

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2015 um 11:50 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 25. November 2013 um 11:55 Uhr

Die Ausstellung zur Leningrader Blockade war ein großer Erfolg mit vielen interessierten Besuchern.  Danach wird die Ausstellung auch außerhalb Göttingens in verschiedenen Einrichtungen gezeigt. Sie kann bei der Gemeinde ausgeliehen werden.
   

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. November 2016 um 11:48 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:30 Uhr

Reform and Progressive Judaism in Israel

This morning, Kehillat Ra'anan in Ra'anana woke up to a shocking site.
Over the night, hate messages were spray painted on the congregation's building, including suposed Halachic orders on when it is allowed to murder, as well as knives with the names of Rabbi Rick Jacobs, President of the URJ, Rabbi Gilad Kariv, President and CEO of the Israel Reform Movement and Anat Hoffman, Executive Director of IRAC and chair of Women of the Wall on them.
Over the past year, Reform Jews in Israel have increasingly served as a target for hate speech and incitement, but today reached a new level. Yossi Cohen, director of Kehillat Ra'anan, who was the first to arrive at the scene, said: "Upon arriving this morning at my second home, Kehillat Ra’anan-Beit Shmueli, I was horrified to find that once again Reform Judaism and Kehillat Ra’anan are being persecuted and attacked… the incitement against Reform Judaism in Ra’anana continues to escalate, as this is the fifth time the congregational building has been spray painted with hate speech – but seeing the knives caused me shock and I am still shaking… I pray that the leaders of the incitement, among them leading rabbis, understand the consequences of their uncontrollable words.”
Rabbi Gilad Kariv, Israel Reform Movement President and CEO, responded: "Death threats and the damaging of a synagogue are the direct result of an unprecedented series of incitement against Reform Judaism over the past year, led by leading ultra-Orthodox rabbis and politicians. We hope that this event serves as a warning flag for those people and remind them how a disagreement should be handled. We will not be frightened by these threats and will continue promoting our activities at the Kotel, in the city of Ra’anana and in dozens of congregations spread across the country."צֶדֶק

צֶדֶק צֶדֶק, תִּרְדֹּף - Justice, justice you shall pursue – the Israel Reform Movement honors the right of all people to worship as they deem fit, while respecting each other in doing so. We will continue fighting these phenomena in the way we know best, by promoting religious freedom and tolerance and democracy all across Israel.

 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 12:26 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:49 Uhr

Die Göttinger Synagoge

goettinger-syn 70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken.

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