Jüdische Gemeinde Göttingen

Willkommen bei der Jüdischen Gemeinde Göttingen

Glückwunsch Neujahr

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. August 2018 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:40 Uhr

Schana Tova!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden ein
gesundes und friedliches Jahr 5779 !

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Rosch ha-Schana

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. August 2018 um 09:43 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 14:27 Uhr

Vom 9.-11..September feiern wir in diesem Jahr das jüdische Neujahrsfest.
Zwei kleine Symbole während des Kiddusch zu Rosh ha-Shana erinnern daran: Die Challot sind nicht länglich wie sonst üblich, sondern zu Kränzen gebunden, die so den Beginn eines neuen Jahreszyklus symbolisieren. Und neben den sonst üblichen Segenssprüchen über Wein und Brot sagt man eine Bracha über eine Baumfrucht. Dazu tunkt man ein Stück Apfel in Honig und wünscht sich dann ein „Shana tova u’metuka“ – ein gutes und süßes neues Jahr.
Zudem erinnert Rosh ha-Shana an den Bund, den G’tt mit dem Volk Israel am Berg Sinai schloss. In der Mischnah heißt es deshalb, Rosh ha-Shana sei ein Tag des Gerichts über die Menschheit, an dem die Menschen Rechenschaft ablegen sollen über ihre Taten des vergangenen Jahres und an dem G’tt über jeden einzelnen sein Urteil für das kommende Jahr fällt. Um die Menschen an ihre moralischen Pflichten zu erinnern und zur Umkehr zu rufen, steht das vielleicht stärkste Symbol von Rosh ha-Shana: Der Posaunenschall oder das Schofar, ein Widderhorn, das an Rosh ha-Shana in einer genau bestimmten Tonfolge geblasen wird.
Doch Rosh ha-Shana steht nicht allein als Tag der Besinnung und der Rechenschaft über die Taten eines vergangenen Jahres. Mit Rosh ha-Shana beginnen auch die 10 Bußtage der Reue und Umkehr, die Yamim Noraim, die mit Yom Kippur, dem Versöhnungstag, ihren Höhepunkt haben.
Worum geht es also bei Rosh ha-Shana? Gewiss, es ist ein fröhlicher Anlass, der Beginn eines neuen Jahres. Aber wie bei jedem Neubeginn sollen wir auch innehalten und zurückblicken auf die Vergangenheit – und wir sollen uns fragen, was wir im vergangenen Jahr richtig gemacht haben und was wir falsch gemacht haben, um so besser in einen neues Jahr starten zu können.
 

10 Jahre Bodenfelder Synagoge in Göttingen, 27. Mai 2018 - 13. Siwan 5778

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 11:06 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 10:53 Uhr

“Mah tovu ohalecha Ja’akow, mischkenotecha Jis
Wie schön sind deine Zelte Jakob, deine Wohnstätten Israel.” (Numeri 24,)
Vor dreitausende Jahre segnete der biblische nicht-jüdische Prophet Bile’am mit diesen Worten das jüdische Volk.
Und mit diesen Worte betreten Juden noch immer die Synagoge.
Seit der Zerstörung des zweiten Tempels vor fast 2.000 Jahre, ist die Synagoge unser Zuhause geworden, überall in der ganzen Welt, überall wohin das Schicksal unser Volk gebracht hat. Auch nach Deutschland – die erste Ansiedlung der Juden in 321 ist urkundlich belegt, also vor fast 1.700 Jahre. Und auch nach Göttingen sind Juden gekommen – sie sind schon im 13. Jh. nachgewiesen.
Von den ‚schönen Wohnstätten’ ist aber seit dem Reichspogromnacht nicht viel übrig geblieben. Die 1895 eingeweihte Göttinger Synagoge, die Platz bot an 450 Menschen, wurde 1938 zerstört. 1939 war schon die Hälfte der Göttinger Juden geflüchtet, die andere Hälfte, über 250 Juden wurde kurz darauf ermordet.
Seit 1994 gibt es wieder eine jüdische Gemeinde in Göttingen, dank Einwanderung. 90 Prozent der jetzigen Mitglieder stammt aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie, wir, haben hier ein Zuhause gefunden:
„Wie schön ist diese Wohnstätte.“
Wie schön, dass auch Du, wunderschöne, fast zwei hundert Jahre alte Synagoge aus Bodenfelde vor zehn Jahre ‚eingewandert’ bist! Nachdem Du die Reichspogromnacht überlebt und 70 Jahre verlassen und vernachlässigt leer gestanden hast: wie schön dass auch du hier ein Zuhause gefunden hast und seit zehn Jahre wieder in Amt und Würde bist!
Wir Juden, die so oft in der Geschichte auf der Flucht waren, und durch Krieg und Hunger vertrieben wurden, wir definieren unsere „Zelte und Wohnstätte“ als „ein Zuhause für alle Völker“ (Jesaja 57,6), weil wir diese Erfahrung teilen mit Millionen Flüchtlinge in der Welt. Weil wir, unsere Eltern und Großeltern selber erfahren haben wie es war „Sklaven in Ägypten zu sein“ – zu erst Teil der Gesellschaft, dann erniedrigt und gedemütigt, und schließlich verfolgt und vertrieben.
Trotz unserer Angst für Antisemitismus und Fremdenhass, öffnen wir die Türe unserer Synagoge, weil Göttingen, weil Deutschland nicht nur für uns aber auch für Abertausende Flüchtlinge die Türe wieder geöffnet hat.
Beim Betreten einer Synagoge sagen wir: „wie schön sind deine Zelte Jakob, deine Wohnstätten Israel – und dank deiner großen Liebe darf ich hereinkommen“(Psalm, 5,8).
Bruchim haBaïm – herzlich Willkommen!
[Rabbiner drs Edward van Voolen]

   

Projekt: Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Dezember 2017 um 12:23 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 03. Juni 2014 um 11:37 Uhr

In den Jahren 2003 -2005 hat der Verein Brücken Bauen e.V. - Verein zur Förderung von interkultureller Verständigung   Interviews und Filmaufnahmen mit unseren Gemeindemitgliedern Georg und Wilma Iggers, die heute in den USA leben, durchgeführt.
Jetzt im November 2016, kurz vor Georg Iggers' 90. Geburtstag hat sich der Verein  entschieden, das multimediale  Internetangebot  'Zwei Seiten der Geschichte - Erinnern für eine gemeinsame Zukunft' zu starten. http.//www.zweiseitendergeschichte.de    
„Angesichts der aktuellen Entwicklung in den USA möchten wir auch die Verbreitung des Lebenswerkes von Wilma und Georg Iggers unterstützen. Vielleicht können wir mit 'Zwei Seiten der Geschichte' ebenso einen kleinen, nachhaltigen Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur leisten.“

 

Spuren jüdischer Geschichte zwischen Weser und Solling

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:29 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:22 Uhr

Detlev Herbst  und Berndt Schaller
“Spuren jüdischer Geschichte zwischen Solling und Weser“
Die Synagogengemeinden Bodenfelde, Uslar, Lippoldsberg und Lauenförde
Jüdisches Leben zwischen Solling und Weser - seit dem späten Mittelalter nachweisbar und seit Mitte des  19. Jahrhunderts fest im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben er Region verankert - ist heute ein Stück vergangener, gewaltsam zerstörter Geschichte. Die seit langem ansässigen jüdischen Familien  wurden in der NS- Zeit sämtlich vertrieben oder deportiert und ermordet. Geblieben sind nur wenige Spuren, die mehr und mehr verblassen. Die vorliegende Dokumentation ist ein Versuch, dem Vergessen entgegen zu wirken. Sie geht den Stationen der jüdischen Geschichte vor Ort von den Anfängen bis zur Auslöschung nach, beschreibt die Lebenswege jüdischer Bürger der letzten Generationen, erschließt die noch erhaltenen Bestände der jüdischen Friedhöfe als historische Quelle und verzeichnet alle einheimischen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer fielen und ohne Namen an unbekanntem Ort geblieben sind.

ISBN 978-3-94075-92-8    Verlag Jörg Mitzkat

Das Buch ist in der Gemeinde für 19,80 € erhältlich.

   

Jüdische Studenten Göttingens

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. März 2018 um 11:58 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Dienstag, den 22. Juli 2014 um 11:04 Uhr

NEU!!
In Göttingen hat sich gerade eine Gruppe „Jüdische Studenten Göttingens“ (JSG) gegründet. Als Göttinger Gruppe sind sie Teil des Verbandes „Jüdischer Studenten Nord“ (VSJNORD). Anna und Marko sind die Ansprechpartner. Sie freuen sich auf Zuwachs: Jüdische Studierende, die Lust haben, sich zu treffen, zu quatschen, zu kochen, gemeinsame Projekte durchzuführen etc… An Purim gab es z.B. die Kampagne: TodaOnPurim, bei der Menschen gedankt wurde, bei denen Dank im Alltag eher zu kurz kommt, im Sinne der Mischloach Manot -Tradition. Erreichbar ist diese Gruppe über mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder über facebook: https://m.facebook.com/groups/2040052906217741?view=group.

 

Gedenken an die Opfer der Leningrader Blockade 1941-1944

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2015 um 11:50 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Montag, den 25. November 2013 um 11:55 Uhr

Die Ausstellung zur Leningrader Blockade war ein großer Erfolg mit vielen interessierten Besuchern.  Danach wird die Ausstellung auch außerhalb Göttingens in verschiedenen Einrichtungen gezeigt. Sie kann bei der Gemeinde ausgeliehen werden.
   

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. September 2011 um 12:26 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:49 Uhr

Die Göttinger Synagoge

goettinger-syn 70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken.

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