Spuren jüdischer Geschichte zwischen Weser und Solling

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:29 Uhr Geschrieben von: Susanne Levi-Schlesier Donnerstag, den 06. November 2014 um 12:22 Uhr

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Detlev Herbst  und Berndt Schaller
“Spuren jüdischer Geschichte zwischen Solling und Weser“
Die Synagogengemeinden Bodenfelde, Uslar, Lippoldsberg und Lauenförde
Jüdisches Leben zwischen Solling und Weser - seit dem späten Mittelalter nachweisbar und seit Mitte des  19. Jahrhunderts fest im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben er Region verankert - ist heute ein Stück vergangener, gewaltsam zerstörter Geschichte. Die seit langem ansässigen jüdischen Familien  wurden in der NS- Zeit sämtlich vertrieben oder deportiert und ermordet. Geblieben sind nur wenige Spuren, die mehr und mehr verblassen. Die vorliegende Dokumentation ist ein Versuch, dem Vergessen entgegen zu wirken. Sie geht den Stationen der jüdischen Geschichte vor Ort von den Anfängen bis zur Auslöschung nach, beschreibt die Lebenswege jüdischer Bürger der letzten Generationen, erschließt die noch erhaltenen Bestände der jüdischen Friedhöfe als historische Quelle und verzeichnet alle einheimischen jüdischen Kinder, Frauen und Männer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer fielen und ohne Namen an unbekanntem Ort geblieben sind.

ISBN 978-3-94075-92-8    Verlag Jörg Mitzkat

Das Buch ist in der Gemeinde für 19,80 € erhältlich.